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Richtig Kommunizieren lernen: Das Modul Medien & Kommunikation am Campus Rothenburg

Student macht ein Foto vom Rothenburger Rathaus
Student macht ein Foto vom Rothenburger Rathaus

Jeder kommuniziert. Jeden Tag, ständig, auf unzähligen Kanälen. Aber wer wirklich versteht, wie Kommunikation funktioniert und wie man sie gezielt einsetzt,  hat einen klaren Vorteil. Im Studiengang IKM ist genau das die Idee hinter dem Modul Medien und Kommunikation am Campus Rothenburg.

Erst verstehen, dann gestalten

Bevor es ans Kreative geht, steht das Verstehen. Was ist überhaupt ein Medium? Wie entsteht eine Botschaft – und warum kommt sie oft anders an, als sie gemeint war? Das Modul beleuchtet Kommunikation aus verschiedenen Perspektiven: von der klassischen Lasswell-Formel über das technisch geprägte Sender-Empfänger-Modell nach Shannon & Weaver bis hin zum Vier-Seiten-Modell von Schulz von Thun.

Letzteres ist besonders aufschlussreich: Jede Nachricht hat gleichzeitig einen Sachinhalt, verrät etwas über den Sender, sagt etwas über die Beziehung aus und enthält fast immer einen Appell. Wer das einmal begriffen hat, hört anders zu und kommuniziert bewusster.

Dazu kommt ein Blick auf die Mediengeschichte: Von der mündlichen Überlieferung bis zur digitalen Medienkonvergenz und die Frage, welche Verantwortung Medienschaffende heute tragen.

Unternehmenskommunikation: Mehr als nur Marketing

Viele denken bei Unternehmenskommunikation sofort an Werbung. Dabei ist das nur ein Bruchteil davon. Im Modul lernen die Studierenden das ganze Spektrum kennen: interne Kommunikation, Public Relations, Krisenkommunikation, Markenkommunikation und wie all diese Disziplinen ineinandergreifen.

Besonders spannend: die zwölf strategischen Kommunikationsziele nach Zerfaß & Volk, die zeigen, dass Kommunikation weit über den Verkauf hinausgeht. Vertrauen aufbauen, Reputation schützen, Krisenresilienz stärken das sind Aufgaben, die jede Führungskraft verstehen muss.

Das Herzstück: Der Brandkosmos

Den größten Raum nimmt die Arbeit mit dem Brandkosmos ein, einem durchdachten Framework, der Studierende Schritt für Schritt durch den Aufbau einer eigenen Marke führt. Dabei geht es nicht um abstrakte Theorie, sondern um echte Auseinandersetzung mit einer eigenen Idee: einem Startup, einem Produkt, einem Konzept.

Im Laufe des Semesters entstehen dabei zwei vollständige Kapitel:

  • Identität: Wer sind wir? Was sind unsere Werte? Was versprechen wir unseren Kunden und warum sollten sie uns glauben?

  • Auftritt: Welcher Name passt? Welche Farben transportieren unsere Botschaft? Wie sieht unser Logo aus und wie kommunizieren wir auf Social Media, im Web oder auf einem Flyer?

Wer diesen Prozess einmal durchlaufen hat, schaut nie wieder gleichgültig auf eine Marke.

Raus aus dem Hörsaal: Die Praxistage

Theorie ist gut, Praxis ist besser. Deshalb gibt es im Modul echte Praxistage: einen Tag Fotografie und einen Tag Video. Die Studierenden arbeiten mit ihren Smartphones, den DJI Osmos des Campus und Tools wie Canva, CapCut und KI-Assistenten wie ChatGPT oder Claude.

Das Ziel ist klar: Am Ende soll jeder in der Lage sein, eigenständig professionelle Medienassets zu erstellen, ohne Agentur, ohne großes Budget, aber mit echtem Ergebnis.

Die Prüfung: Kein Test, sondern ein Portfolio

Statt Klausur gibt es am Ende ein Portfolio und das hat es in sich. In Zweierteams erarbeiten die Studierenden:

  1. Den ausgearbeiteten Brandkosmos mit Identität und Auftritt

  2. Zwei eigenständig produzierte Medienassets

  3. Eine schriftliche Studienarbeit

Wer bei Übungen und Hausaufgaben mitmacht, kann zusätzlich Bonuspunkte sammeln. Fleiß zahlt sich also aus.

Der Mann hinter dem Modul: Michael Fried

Michaels Weg klingt ein bisschen wie der ideale Lebenslauf für dieses Modul: Musiker, Gründer, Gesellschafter eines eigenen Startups und heute Gründungsberater an der Hochschule Ansbach. Mit einem Bachelor in Medientechnik und Medienproduktion sowie einem Master in Digital Marketing bringt er genau die Kombination mit, die das Modul auszeichnet: akademisches Fundament trifft auf echte Berufserfahrung.

Wer ihn kennt, weiß: Er ist einfach „Michi“ und das Arbeiten auf Augenhöhe ist ihm wichtiger als jede Hierarchie.

Medien und Kommunikation ist ein Modul, das man nicht vergisst. Nicht weil es schwer ist, sondern weil es relevant ist. Für das Studium, für den Job, für alles, was danach kommt. Wer Interesse am Studiengang IKM hat, findet alle Infos auf der Website der Hochschule Ansbach.

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