Für unser Praxisprojekt hatten wir – Laura, Emma und Lisa-Marie – eine besondere Challenge: In nur drei Monaten einen komplett neuen TikTok-Kanal für die akustika, die Messe für Musik der AFAG Messen und Ausstellungen GmbH, aufbauen und organisch eine Community von 200–500 Follower gewinnen. Ziel war es, die akustika als moderne, interaktive Messe zu präsentieren, regelmäßig 1–2 Videos pro Woche zu posten und eine nachhaltige Content-Strategie zu entwickeln. Über Crossposting sollten wir zusätzlich Reichweite für den Instagram Kanal der akustika generieren.
Was ist die akustika Messe für Musik überhaupt?
Die akustika ist eine Fach- und Publikumsmesse rund um akustische Musikinstrumente, die 2025 zum zweiten Mal unter diesem Namen ihre Türen geöffnet hat. Von Streich- bis Tasteninstrumenten, über Manufakturen bis zu großen Marken. Veranstalter ist die AFAG Messen und Ausstellungen GmbH, ein erfahrener Messeveranstalter mit Sitz in Nürnberg, der deutschlandweit für hochwertige und thematisch spezialisierte Messen bekannt ist.
Der Sprung ins kalte Wasser:
Viel Zeit zum Planen hatten wir nicht: gerade mal eine Woche blieb, um uns auf die Messe vorzubereiten. Doch statt lange zu überlegen, haben wir direkt am Tag des Briefings losgelegt. T-Shirts und Visitenkarten wurden bestellt, der TikTok-Kanal aufgesetzt und das erste Video noch vor Messebeginn veröffentlicht.
Am Messewochenende sind wir mit viel Motivation in drei intensive Tage auf der akustika gestartet. Von morgens bis abends waren wir durchgehend auf dem Messegelände unterwegs, immer auf der Suche nach besonderen Momenten, gutem Licht und vor allem nach einem ruhigen Ort für Interviews und Challenges, an dem nicht gerade fünf verschiedene Instrumente gleichzeitig gespielt wurden. Die Tage waren laut, vollgepackt und manchmal ganz schön chaotisch und herausfordernd, aber unser Ehrgeiz und die Begeisterung für das Projekt haben uns getragen.
Unsere Videos:
Aus dem gesammelten Material haben wir innerhalb der Challenge 39 Videos produziert – mit einem Mix aus trendigen Formaten, POVs, emotionalen und informativen Inhalten. Wichtig war uns, dass die Inhalte zur Plattform passen, aber auch den Charakter der Messe widerspiegeln. Zudem konnten wir dem Messeteam über die Projektlaufzeit hinaus noch weiteren Content zur Verfügung stellen.
Haben wir unser Ziel erreicht?
Ja! Zum Ende unseres Projekts konnten wir über 250 Follower, mehr als 7.000 Likes und drei virale Videos vorweisen.
Was lief nicht ganz rund?
Die größte Herausforderung war, innerhalb von nur drei Messetagen genug Videomaterial für die kommenden Monate zu produzieren. Die Messeumgebung war lebhaft und ungewohnt, sodass wir oft spontan reagieren mussten. Dazu kamen technische Hürden und rechtliche Vorgaben, die unseren Contentplan an manchen Stellen eingeschränkt haben. Trotzdem haben wir die Herausforderungen gemeistert und viel daraus gelernt.
Unsere Key-Learnings nach 3 Tagen Messe & 3 Monaten TikTok:
- Gute Planung für die Contenterstellung ist wichtig, aber Spontanität ebenso! Vor Ort läuft es sowieso nicht immer wie geplant.
- Unsere auffälligen roten T-Shirts haben für Sichtbarkeit gesorgt: Viele Aussteller sind von sich aus auf uns zugekommen und wollten mit uns drehen – ein Big Win für unsere Videos!
- Influencer-Kooperationen lohnen sich: Beiträge mit bekannten Creators, die Bock haben, vor der Kamera zu stehen, haben deutlich mehr Reichweite und Interaktionen erzielt.
- Wie gut ein Video ankommt, hängt oft davon ab, wer davorsteht: Je authentischer und sympathischer, desto besser – und desto mehr Spaß macht der Dreh.
- Aktives Social Engagement zahlt sich aus: schon 10–15 Minuten täglich zum Liken, Kommentieren und Antworten auf anderen Kanälen stärken die Community und steigern die eigene Sichtbarkeit.
- Zeitaufwand nicht unterschätzen: Pro Video haben wir im Schnitt 1-5 Stunden gebraucht. Bei 4-5 Videos pro Woche kommt da schnell ein Aufwand von 15-20 Stunden zusammen.
Das Projekt hat uns geholfen, die Planung von Content besser zu verstehen und beim Videoschnitt sicherer zu werden.

Unser Fazit:
Das Projekt war sehr intensiv, aber es hat uns auch unglaublich viel Spaß gemacht. Wir haben die vorgegebenen Ziele erreicht und vor allem viel Erfahrung gesammelt. Besonders gefreut hat uns das positive Feedback vom akustika-Team. Die Begeisterung und Wertschätzung, die uns zurückgegeben wurde, haben uns gezeigt, dass sich der Einsatz gelohnt hat. Wir werden auch in Zukunft auf Messen der AFAG auftreten, da die Zusammenarbeit so gut funktioniert hat. Deswegen, danke an das gesamte AFAG-Team, besonders an Sogna Tucconi für die Unterstützung, das Vertrauen und die Zusammenarbeit auf Augenhöhe und an Carolin Durst für die tolle Betreuung und die Möglichkeit, so praxisnah arbeiten zu dürfen.



